14 Anzeichen von Gebärmutterkrebs, die du nicht ignorieren solltest
13. Lynch-Syndrom?
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Um sich zu vergewissern, ob die individuellen Patientinnen an einem Lynch-Syndrom leiden, können Ärzte das während der Operation entfernte Tumorgewebe testen lassen, indem sie einen MMR-Test (und manchmal auch noch einen zweiten Test zur Sicherheit und Bestätigung) durchführen. So erklärte es uns der Frauenarzt Dr. Ardeshir Hakam, Pathologe am Moffitt Cancer Center.
Solch eine MSI-Analyse ist in der Tat äußerst kompliziert und auch nicht gerade billig. MSI-Tests werden häufig mit einer aufwendigen Labormethode namens PCR durchgeführt. Sollte diese Methode jedoch nicht funktionieren, so wollen einige Ärzte gerne wissen und herausfinden, ob der Krebs vielleicht durch eine Erbkrankheit, das sogenannte „Lynch-Syndrom“, zustande kam.
14. Wichtig zu wissen
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Laut Dr. Hakam ist es aus zwei wichtigen Gründen zu wissen, ob Frauen an einem Lynch-Syndrom leiden. Erstens können Ärzte dann gezielt nach anderweitigen Tumoren Ausschau halten und sie hoffentlich am weiteren Wachstum und Fortschritt hindern. Zweitens können sie zugleich weitere eventuell betroffene Familienmitglieder testen, um sicherzustellen, dass diese nicht gefährdet sind.
Patienten mit Lynch-Syndrom benötigen eine genetische Beratung und eine engmaschige Nachsorge mit regelmäßiger Kontrolle. Einige Krebszentren wie Moffitt testen jeden mit Endometriumkarzinom auf das Lynch-Syndrom. Andereallerdings testen jedoch nur noch Patienten ab einem bestimmten Alter. Das ist wiederum abhängig von sehr vielseitigen Faktoren. Wir empfehlen jeder Frau, keine der angeratenen Vorsorgeuntersuchungen ausfallen zu lassen, Ihrer Gesundheit zuliebe!
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