Die 11 ältesten Tiere, die existieren

1. Altbekannt: der blaue Wal

Bild: IMAGO / Science Photo Library

Der Blauwal ist nahezu jedem Menschen bekannt und vor ihm braucht man sich auch nicht zu fürchten. Sie werden 80 bis 90 Jahre alt, doch einer von ihnen soll sogar das Alter von 110 Jahren geknackt haben.

Außerdem werden sie einfach riesig, nämlich 26 m. Er ist das schwerste bekannte Tier der ganzen Geschichte, denn der Blauwal bringt bis zu 200 Tonnen auf die Waage. Nahezu unvorstellbar. Hauptsächlich hält er sich in Küstennähe auf und sie sind weit verbreitet auf beiden Erdhalbkugeln vorzufinden. Wale haben zudem kein klassisches Gebiss, denn sie haben Hornplatten, die ihnen wie ein Filter dienen.

2. Mit großer Verbreitung: der Weiße Stör

Bild: IMAGO / Panthermedia

Im 20. Jahrhundert wäre der Weiße Stör aufgrund von Überfischung fast ausgestorben. Aus diesem Grund wurde das Fischen stärker überwacht, weshalb er nun nicht mehr als gefährdet gilt. 104 Jahre lebte der älteste bekannte Weiße Stör und das, obwohl er eigentlich ein ganz gewöhnlicher Fisch ist.

Sein Gebiet konzentriert sich auf die Pazifikküste Nordamerikas vom Golf von Alaska bis nach Monterey. In Deutschland und Italien kommt er jedoch auch vor, da er dort gezüchtet wurde. Bis zu 800 kg kann der Weiße Stör wiegen und er erreicht eine Länge von 600 cm, das jedoch nur dann, wenn sie sich in einem sauerstoffreichen Wasser befinden.

3. Ein Schwergewicht: der Heilbutt

Bild: IMAGO / blickwinkel

Dieser Fisch sieht besonders eigenartig aus, denn seine großen runden Augen befinden sich seitlich seines Kopfes. Sie sind dafür bekannt, dass sie flach am Boden herumschwimmen. Das Faszinierende: Sie werden 50 bis sogar 90 Jahre alt.

Der Fisch aus dem Nordatlantik wiegt bis zu 400 kg und zählt zur Familie der Schollen. Krebse, Fische und Tintenfische stehen auf dem Speiseplan des Heilbuttes, doch auch er steht am Speiseplan des Menschen, denn er hat einen besonders milden Geschmack. Sie werden weiter unterteilt in Schwarz und Weiß. Der schwarze Heilbutt soll dabei besonders fettreich sein und er ist reich an Vitamin D und Vitamin B6.

Interessant: Wussten Sie, dass manche Tiere selbstleuchtend sind?

Biolumineszenz ist die Fähigkeit einiger Lebewesen, Licht durch chemische Reaktionen in ihrem Körper zu erzeugen. Beispiele sind Glühwürmchen, Tiefseefische und bestimmte Quallenarten. Diese Fähigkeit dient verschiedenen Zwecken, wie der Anlockung von Partnern, der Abwehr von Feinden oder der Tarnung. Die chemischen Prozesse hinter der Biolumineszenz sind ein faszinierendes Forschungsgebiet.