Diese Ernährungsweise hilft, Rheuma-Beschwerden zu lindern

4. Wie kann man die Symptome von Rheuma lindern?

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Neben der medikamentösen Behandlung können auch eine Ernährungsumstellung, Entspannungs- und Wärmetherapie, sowie Krankengymnastik und manch alternative Heilmethode eingesetzt werden. Ob die medikamentöse Therapie dringend notwendig oder sogar überflüssig zur Linderung der Beschwerden ist, ist bisher umstritten.

Grundsätzlich können positive Wirkungen hinsichtlich der Symptome beobachtet werden: Je nach eingesetztem Medikament werden nur die Symptome gelindert, oder die Entzündungen werden eingedämmt. Das Voranschreiten der Entzündungen und die dadurch entstehenden Schmerzen werden dadurch reduziert.

Bei chronischem Rheuma fällt die Wahl der optimalen Therapie je nachdem, wie weit die Zerstörung der Gelenke bereits fortgeschritten ist. Grundsätzlich werden vorwiegend Medikamente und Bewegung zur Symptombehandlung eingesetzt.

5. Durch eine ausgewählte Ernährungsweise kann man Entzündungen vorbeugen und lindern

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Die Arthritis Foundation weist darauf hin, dass eine mediterrane Ernährungsweise die Symptome von Rheuma deutlich reduzieren kann. Entzündungen und daraus resultierende Schmerzen treten in geringerem Maße auf.

Eine mediterrane Ernährung oder ähnliche Ernährungsformen sind hauptsächlich in Italien, Spanien, Frankreich, Portugal und in Griechenland beheimatet. Da die dort ansässigen Menschen historisch gesehen eine weit höhere Lebenserwartung hatten, als die in den westlichen Ländern, wurde deren Ernährungsform gründlich untersucht.

Regelmäßiger Verzehr von frischem Gemüse und Obst (saisonal und regional), Hülsenfrüchte, sowie Getreide– (Vollkorn) und Tierprodukte stehen auf dem täglichen Speiseplan. Natives Olivenöl wird zum Verfeinern oder Erhitzen unterschiedlicher Speisen angewendet. Auf verarbeitete Nahrung wird komplett verzichtet.

6. Beim Verzehr folgender Lebensmittel können Entzündungen im Körper besser bekämpft werden

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  • Antioxidantien (Lebensmittel die reich an Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E, sowie Selen und Zink sind): Hülsenfrüchte, Obst- und Gemüsesorten
  • Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind: Fisch (Lachs, Makrele, Hering), Nüsse & Samen (und daraus produziertes Öl): Chiasamen, Mandeln, Leinöl, Walnussöl, Hanföl, Avocado, Rapsöl und Co.
  • Vollkornprodukte
  • Lebensmittel, die ballaststoffreich sind und sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Phytonährstoffe enthalten: Dazu zählen vor allem Bohnen (vorwiegend rote oder Kidney Bohnen)
  • Gewürze: Ingwer, Kurkuma, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss, Zimt und Co. (Kurkuma am besten in Kombination mit schwarzem Pfeffer, um die Wirkung zu verstärken)
  • Grüner Tee
  • Selbst bei Süßigkeiten gibt es eine gesundheitsfördernde Option. Dunkler Schokolade wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

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