Die gefährlichsten Kreaturen auf unserem Planeten

1. Die Kegelschnecke

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Die Kegelschnecken leben mit wenigen Ausnahmen in tropischen Meeren und haben hübsch gezeichnete Muscheln. Es gibt von ihnen etwa 1 000 Arten. Die Kegelschnecken sind meist nachtaktiv und fressen durchweg Fleisch.

Tagsüber verbergen sie sich im Schlamm- oder Sandboden. Und hier ist Vorsicht geboten, denn die Schnecke hat einen sehr scharfen Zahn an einem Rüssel, der aus dem spitzen Teil der Muschel herausfährt.
Sie hat ein so starkes Gift, dass sie einen Menschen ernsthaft schädigen und sogar lähmen kann. Die Kegelschnecken sind zwischen 2 und 20 cm groß. Zu ihren Beutetieren gehören Schnecken oder kleine Fische. Ihr Gift lähmt die Beute, sodass sie nicht mehr fliehen kann.

2. Die Sandrasselotter

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Die Sandrasselotter ist über weite Gebiete Asiens verbreitet. Weil sie gerne in der Nähe menschlicher Behausungen lebt und ein sehr starkes Gift hat, ist sie für Menschen sehr gefährlich. Sie wird 60 bis 70 cm lang und ist relativ schlank gebaut. Ihre Körperfärbung ist sehr unterschiedlich mit einer Grundfarbe von sandbraun über graubraun bis zu dunkelbraun.

Der dunklere Rücken besitzt eine Zeichnung aus hellen Querbalken. Die Körperseiten weisen helle Wellenlinien auf.
Die Schlange ist nachtaktiv und ernährt sich von Mäusen und Ratten, sowie von anderen Kleintieren wie Vögeln, Echsen, Fröschen und anderen Schlangen. Ein etwaiger Biss muss sofort behandelt werden. Er kann für Menschen tödlich sein.

3. Afrikanisierte Bienen

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Afrikanisierte Bienen sind eine Mischung zwischen domestizierten europäischen Honigbienen und wild lebenden Bienenvölkern afrikanischer Abstammung. Wegen ihrer Angriffslust werden sie auch als Killerbienen bezeichnet. Sie wurden 1956 von dem brasilianischen Bienenwissenschaftler Dr. Warwick Kerr wegen ihrer erhöhten Honigproduktion in Brasilien eingeführt. Diese Bienen sollten sich besser für das feuchte, heiße Tropenklima des brasilianischen Tieflandes eignen.

Ein Jahr später entkamen 26 Schwärme und breiteten sich innerhalb von 25 Jahren über Nord- und Südamerika aus.
Afrikanisierte Bienen sind tödlich, da sie aggressiver als normale Bienen sind und schneller auf Störungen reagieren. Sie werden trotzdem weiterhin mit den nötigen Vorsichtsmaßnahmen in Brasilien gehalten, da die Honigernte von diesen Bienen sehr gut ist.

Interessant: Wussten Sie, dass manche Bäume miteinander "sprechen"?

Bäume kommunizieren miteinander durch ein Netzwerk von Pilzen, das als "Wood Wide Web" bekannt ist. Über dieses Netzwerk tauschen sie Nährstoffe aus und senden Warnsignale bei Schädlingsbefall. Diese symbiotische Beziehung zwischen Bäumen und Pilzen hilft dem Waldökosystem, sich besser an Umweltveränderungen anzupassen und widerstandsfähiger zu werden.